August 2018 – Rebekkas (31) erster Klartraum:

 

"Bassd scho."

 

 

Ich bin im Edeka in meinem Heimatort einkaufen. In der Gemüseabteilung ganz am Anfang des Ladens entdecke ich zwei alte Frauen. Jede trägt einen Mantel mit Kapuze. Dennoch erkenne ich sofort, dass es sich bei den beiden Frauen um meine Oma und meine Großtante handelt. Ich freue mich riesig! Doch ein Gedanke drängt sich mir auf: „Die beiden sind doch schon tot…“

Und in diesem Moment wird mir klar: "Ich bin in einem Traum! Super!"

Das schmälert meine Freude über das Wiedersehen jedoch keineswegs. Ich steuere auf die beiden zu, wir begrüßen uns, umarmen uns und freuen uns einfach, dass wir uns treffen – ganz zufällig in der Gemüseabteilung vom Edeka.

Und dann, ganz plötzlich weiß ich: „Ich muss die beiden etwas fragen!“ Etwas, das ich schon ganz lange wissen will und das mich immer wieder mal beschäftigt.

Also frage ich: „Gibt es das ewige Leben?“

Die Antwort der beiden Frauen ist simpel: „Ja, klar! Das gibt es. Sonst wären wir ja nicht hier.“

Okay, das leuchtet mir ein. Ich mache mir ganz kurz Gedanken darüber, wie krass ich es finde, dass es ein ewiges Leben gibt und dass ich jetzt sicher weiß, dass es das gibt.

Dann drängt sich mir eine weitere Frage auf, die ich sofort stelle: „Wie ist es im ewigen Leben?“

Schon bevor ich frage, erwarte ich folgende Antworten: „Fantastisch, unglaublich, unbeschreiblich schön usw.“.

Meine Oma und meine Großtante schauen sich kurz an und geben mir die knappe wie auch irgendwie enttäuschende Antwort: „Basst scho“.

„Das kann nicht sein…“, denke ich mir.

Doch auch nach nochmaligem Nachfragen bleibt die Beschreibung des ewigen Lebens gleich: „Basst scho“.

 

Dann wache ich auf…

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